Raketenalarm
D a n k e , dass Gottes Reich stärker ist als jeder Angriff mit Waffen und Raketen. Wer die letzten Tage kurz vor Sonnenuntergang noch draussen unterwegs war, hat viele einmalige Schauspiele am Himmel beobachten können - auch ich! Beim Anblick dieser "Rakete" kam mir folgende Geschichte in den Sinn: Es war einmal ein Mann, der hatte einen Traum: Raketen bauen, um mit ihnen ins Weltall zu fliegen und auf dem Mond zu landen. Mit 13 bekommt er ein Teleskop geschenkt, schreibt in der Schule eine Geschichte über eine Weltraumstation und baut mit Feuerwerkskörpern ein Raketenfahrzeug. Sein Interesse am Raketenbau erwacht. Über 600 Raketen pro Monat Mit 17 gehört er zu einer Gruppe, die einen Flüssigkeitsraketenmotor baut. Er studiert in Berlin und Zürich und tritt 1932 in den Dienst der Reichswehr. Ein Jahr später erkennt Hitler die Chancen der Raketenentwicklung. Nun fließen die Geldmittel. Nach zwei erfolgreichen Starts der A2-Rakete beginnt die Großforschung an der V2-Rakete. Mit 25 Jahren wird der charismatische Arier mit dem Führungsstil eines unumstrittenen Patriarchen zum technischen Direktor der Heeresversuchsanstalt in Peenemünde befördert. 1940 ernennt ihn Hitler persönlich zum Professor. Was für eine Karriere! Wernher von Braun ist verantwortlich für die Serienproduktion von 600 bis 700 V2-Raketen pro Monat. Dadurch kommen über...