Der Zeitgeist weht durch die Bibel
D a n k e, dass die ganze Heilige Schrift von Gott eingegeben ist. Sie soll uns unterweisen; sie hilft uns, unsere Schuld einzusehen, wieder auf den richtigen Weg zu kommen und so zu leben, wie es Gott gefällt. So werden wir reife Christen und als Diener Gottes fähig, in jeder Beziehung Gutes zu tun. 2. Timotheus 3,16-17 In der Weltwoche habe ich vor wenigen Stunden folgende Überschrift gelesen: Pünktlich zur "Pride Week" bekommt Luzern eine queere Bibel. Weiter schreibt Gottfried Locher: Darf man eine queere Bibel schreiben? Sicher. Man darf die Bibel auch feministisch oder marxistisch schreiben, alles schon da gewesen. Das war früher zwar genauso falsch, aber wenigstens mutig, ein Angriff auf die Kirchenoberen. Mut ist heute nicht mehr nötig. Schliesslich segeln die staatsnahen Kirchen selber brav im Wind des Zeitgeistes. Ein katholischer Kirchenbeamter aus Luzern schreibt die Bibel um. Er findet, dass sie anders besser zur queeren Community passe. Assistiert wird er dabei von einer queer-feministischen Aktivistin, Selbstbezeichnung «Berufskatholikin». Dabei entstehe eine Bibel, die «Texte ins regenbogenfarbige Licht» rücke, schreibt die katholische Kirche Luzern und findet das gut. Die reformierte Staatskirchenschwester applaudiert. Das ist verständlich. Schliesslich entleeren sich die Landeskirchen in atemberaubendem Tempo, da tut man viel für ein bisschen Medienlob. Bibel...