Weihnachten mit meinen Liebsten

D a n k e   für das besinnliche Weihnachtsfest im Kreise meiner Liebsten!

Alle Jahre wieder treffen wir uns am Stephanstag als ganze Familie, um gemeinsam Weihnachten zu feiern. Nachdem Peter und ich letztes Jahr unsere Türen öffneten, war dieses Jahr meine Zwillingsschwester Karin und ihre Familie an der Reihe. Für mich ist es wirklich immer wieder eine grosse Freude, wenn ich mit meinen Liebsten zusammenkommen darf. Heute waren es 15 Personen an der Zahl!

Gestartet wurde mit einem reichhaltigen Apéro. Da blieben keine Wünsche offen … Mein Schwager Daniel machte eine exzellente Dip Sauce, die ich mir natürlich nicht entgehen lassen durfte. BRAVO, Dani! Auch die Frauen des Hauses legten sich ins Zeug und bereiteten eine reiche Palette an feinem Apérogebäck zu. Da war für jeden Geschmack etwas dabei!

Bevor wir den Hauptgang geniessen konnten, kam mein Mami zu Wort. Auch sie ist immer wieder gut für eine Überraschung. Und so hatte sie für JEDE und JEDEN von uns ein Geschenk vorbereitet, das liebevoll eingepackt war. Wie du der Collage entnehmen kannst, hat sie sich noch die Mühe gemacht und auf jedes Päckli eine Zahl gemalt. Typisch Mami! Ihr Ideenreichtum kennt wirklich KEINE Grenzen. An dieser Stelle gebührt dir/euch ein grosser Dank für eure Grosszügigkeit!

Nach dem Geschenkesegen ging es weiter mit einem vorzüglichen Gaumenschmaus. Ein saftig-zartes Rollschinkli wartete auf uns. Dazu wurde – nach altbewährtem Rezept von Oma – ein feiner Kartoffelsalat serviert. Selbstverständlich durften auch die knusprigen Brötchen und ein feiner Tropfen Wein nicht fehlen.

Und so jagte ein Höhepunkt den anderen …

Weiter ging es mit einem Lotto, das für höchste Spannung sorgte. Auch hier wurden wir von der Gastgeberin nach jedem „Lotto“ rufen, grosszügig beschenkt. Und schliesslich durfte auch das traditionelle Dessertbuffet nicht fehlen. Mein Gottenkind brachte einen selbstgemachten Cheese Cake mit. Mmmmmhhh, der war lecker! Auch das Tiramisu von meiner älteren Schwester Claudia war eine Sünde wert. Alle Jahre wieder durfte auch mein obligater Fruchtsalat mit 15 verschiedenen Früchten (Bananen, Aepfel, Birne, Orange, Mango, Erdbeeren, Kiwi, Melonen (2 Sorten), Ananas, Heidelbeeren, Himbeeren, Brombeeren, Stachelbeeren, Granatapfel nicht fehlen.

Das Sahnehäubchen setzte ich dann auf mit „O Du Fröhliche“, einem Flötensolo. Gute, alte Zeiten flammten auf … An dieser Stelle musste ich natürlich meiner Zuhörerschaft noch erzählen, wie das Lied geboren wurde (s. Beitrag vom 18.12.2024). Danach folgte mein göttlicher Input, der mir natürlich ganz besonders viel bedeutete. Es berührte echt mein Herz, wie viele ganz gebannt meinen Worten lauschten. Unter anderem sass auch Stefan am Tisch, der Freund meines Gottenkindes. Passend zum heutigen Stephanstag, verriet ich ihm und allen anderen etwas dazu:

Hast du gewusst, dass Stephanus der erste Märtyrer der christlichen Kirche war? Seine Geschichte wird in Apostelgeschichte 6–7 erzählt. Wenn ich an ihn denke, kommen mir natürlich sofort die Stichworte Mut, Treue zu Jesus und die Bedeutung von Vergebung in den Sinn.

Er aber, erfüllt vom Heiligen Geist, blickte zum Himmel, sah die Herrlichkeit Gottes und Jesus zur Rechten Gottes stehen und sprach: ‘Ich sehe den Himmel geöffnet und den Menschensohn zur Rechten Gottes stehen.’ Da schrien sie mit lauter Stimme, hielten sich die Ohren zu und stürmten einmütig auf ihn los. Sie warfen ihn zur Stadt hinaus und steinigten ihn. Die Zeugen legten ihre Kleider zu Füßen eines jungen Mannes nieder, der Saulus hieß. Und sie steinigten Stephanus; er aber betete und sprach: ‘Herr Jesus, nimm meinen Geist auf!’ Dann fiel er auf die Knie und rief mit lauter Stimme: ‘Herr, rechne ihnen diese Sünde nicht an!’ Und als er das gesagt hatte, entschlief er. Apostelgeschichte 7,55-60

Der Mut des Stephanus
Stephanus war erfüllt vom Heiligen Geist und bereit, die Wahrheit über Jesus Christus zu bezeugen, selbst wenn es ihn das Leben kostete. Sein Beispiel zeigt, dass der Glaube uns die Kraft gibt, auch angesichts von Widerstand und Gefahr standhaft zu bleiben. Seine Vision des geöffneten Himmels erinnert uns daran, dass unsere Hoffnung nicht von dieser Welt ist, sondern auf Jesus Christus und der Ewigkeit ruht.

Die Vergebung des Stephanus
Stephanus‘ letzte Worte, „Herr, rechne ihnen diese Sünde nicht an“, spiegeln die Worte Jesu am Kreuz wider: „Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun“ (Lukas 23,34). Stephanus zeigt, dass Vergebung ein zentraler Aspekt des christlichen Glaubens ist. Selbst inmitten von Ungerechtigkeit und Schmerz war sein Herz von Liebe und Barmherzigkeit geprägt.

Jesus zur Rechten Gottes
Stephanus sieht Jesus zur Rechten Gottes stehen – ein Zeichen seiner Autorität und seiner Fürsprache. Diese Vision gibt Stephanus die Gewissheit, dass Jesus ihn empfängt, wenn sein irdisches Leben endet. Das stärkt unseren Glauben daran, dass unser Leben mit Christus nicht endet, sondern dass er uns in seiner Gegenwart aufnimmt.

Gebet

Herr Jesus Christus, wir danken dir für das Beispiel von Stephanus, der treu bis in den Tod blieb und voller Liebe vergab. Hilf uns, in unserem Glauben standhaft zu bleiben, auch wenn wir Widerstand erfahren. Schenke uns den Mut, dich zu bezeugen, und fülle unser Herz mit Vergebung. Lass uns in jeder Situation auf deine Herrlichkeit und deine ewige Gegenwart vertrauen.

Amen.

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