Seht die Vögel unter dem Himmel

D a n k e   für Gottes Versorgung!

Darf ich dir heute meine neue Errungenschaft vorstellen? Tadaaa! Mein kleines, süsses Vogelhäuschen! Und damit verbunden viele positive, tierisch gute Gedanken;

Stell dir vor, du spazierst durch die Strassen und entdeckst dieses kleine, rote Vogelhäuschen, gefüllt mit Körnern. Vielleicht ist es warm, vielleicht weht aber auch ein kalter Wind. Du bleibst einen Moment stehen und beobachtest das Treiben der Vögel.

Plötzlich landet ein Piepmatz –  leicht, vorsichtig, ohne Eile.

Er hat keinen Vorratsplan.
Er baut keine Scheunen.
Er sorgt sich auch nicht um den morgigen Tag und doch findet er, was er braucht.

Im Evangelium nach Matthäus sagt Jesus:

Seht die Vögel unter dem Himmel an: Sie säen nicht, sie ernten nicht, sie sammeln nicht in die Scheunen; und euer himmlischer Vater ernährt sie doch. Seid ihr denn nicht viel kostbarer als sie? Matthäus 6,26

Wenn du diesen kleinen Vogel beobachtest, siehst du mehr als nur ein Tier. Du siehst ein Bild des Vertrauens. Ein Geschöpf, das lebt – getragen von einer Fürsorge, die grösser ist als sein eigener Instinkt.

Und dann richtet Jesus seinen Blick direkt auf dich.

Wie oft trägst du Sorgen in dir? Wie schnell drehen sich deine Gedanken um das Morgen, um Verpflichtungen, um Dinge, die du nicht kontrollieren kannst? Die Vögel kennen das alles nicht – und doch sind sie versorgt.

Das heisst nicht, dass du nichts tun sollst. Aber es heisst: Du musst dein Leben nicht allein tragen. Da ist ein Vater im Himmel, der dich sieht. Der weiss, was du brauchst. Der dich nicht vergisst.

Wenn Gott keinen einzigen Vogel übersieht  – wie viel mehr sieht er dich?

Wie viel mehr liegt ihm dein Leben am Herzen?

Vielleicht wird jedes Zwitschern am Vogelhäuschen zu einer leisen Erinnerung:

Du bist versorgt.

Du bist gesehen.

Du bist unendlich wertvoll.

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