13 Dez. Reise ins Licht
Gestern abend führte mich der Weg nach Brugg ins Kino Odeon. Dort schaute ich mir den Film «Reise ins Licht» an. Die Kinobesucher bekamen einen faszinierenden Einblick in verschiedene Arten von Nahtoderfahrungen. Eine Kombination aus wissenschaftlicher Perspektive gepaart mit persönlichen Erlebnissen. Der Film stellte nicht nur die Fragen nach dem „Danach“ und dem Sinn des Lebens, sondern präsentierte auch medizinische und spirituelle Erklärungsansätze. Durch Interviews mit Überlebenden, die von Licht am Ende des Tunnels oder von Begegnungen mit verstorbenen Angehörigen berichten, sowie Expertenmeinungen aus den Bereichen Psychologie, Medizin und Theologie wurden wir Zuschauer dazu angeregt, über die Grenzen der physischen Existenz und die Möglichkeiten eines Lebens nach dem Tod nachzudenken. Am Schluss hatten wir noch die Gelegenheit, die Filmregisseure, Kamermänner und Hauptdarsteller kennenzulernen. Sie standen uns unter anderem für Fragen Red und Antwort.
Bei all den positiven Nahtoderfahrungen waren sich alle einig:«Wir wollten diese wunderbare Gegenwart nicht mehr verlassen. All die Schönheiten, dieser Friede und diese grenzenlose Liebe sind nicht in Worte zu fassen. Es gibt nichts Vergleichbares mit der Gegenwart hier auf Erden. Die Nahtoderfahrungen haben bei uns Spuren und tiefgreifende Auswirkungen auf das gegenwärtige Leben hinterlassen.»
Ich persönlich fand es auch gut, dass den Zuschauern nicht nur die Schokoladenseite einer Nahtoderfahrung präsentiert wurde, sondern auch die Schattenseite. So berichtete eine Frau eindrücklich, dass sie von Dämonen geplagt wurde. Das war für sie der blanke Horror.
Solche fürchterlichen Szenen kennen wir auch aus der Bibel. Der arme Lazarus ist im Schoss Abrahams (Himmel), während der reiche Mann in Qualen (Hölle) leidet.
Schließlich starb der Bettler, und die Engel brachten ihn in den Himmel; dort durfte er den Ehrenplatz an Abrahams Seite einnehmen. Auch der reiche Mann starb und wurde begraben. Als er sich im Totenreich wiederfand, blickte er unter Qualen auf und erkannte in weiter Ferne Abraham mit Lazarus an seiner Seite. ›Vater Abraham‹, rief der Reiche laut, ›hab Mitleid mit mir! Schick mir doch Lazarus! Er soll seine Fingerspitze ins Wasser tauchen und damit meine Zunge kühlen. Ich leide in diesen Flammen furchtbare Qualen!‹ Aber Abraham erwiderte: ›Mein Sohn, erinnere dich! Du hast in deinem Leben alles gehabt, Lazarus hatte nichts. Jetzt geht es ihm gut, und du musst leiden. Außerdem liegt zwischen uns und euch ein tiefer Abgrund. Niemand kann von der einen Seite zur anderen kommen, selbst wenn er es wollte.‹ Lukas 16,22-26
Dies deutet daraufhin, dass das Bewusstsein nach dem Tod weiterbesteht.
Ich bin so froh, dass ich das Wort Gottes habe und die Gewissheit, dass es ein LEBEN nach dem Tod gibt. Viele Nahtoderfahrungen berichten nämlich von einem hellen Licht und einem überwältigenden Gefühl von Frieden.
Die Bibel beschreibt Gott als «Licht»:
Das ist die Botschaft, die wir von Christus gehört haben und die wir euch weitersagen: Gott ist Licht. In ihm gibt es keine Finsternis. 1. Johannes 1,5
Dieses Bild verdeutlicht, dass Gott die Quelle von Reinheit, Wahrheit und Leben ist. Nach dem Tod bedeutet das Leben im Licht Gottes, in vollkommener Gemeinschaft mit ihm zu sein.
Es wird keine Nacht mehr geben, und sie brauchen weder das Licht einer Lampe noch das Licht der Sonne; denn der Herr, Gott, wird über ihnen leuchten. Offenbarung 22,5
Das Leben nach dem Tod im Licht Gottes bedeutet, in einer ewigen, vollkommenen Gemeinschaft mit Gott zu sein, wo es keine Tränen, kein Leid und keine Dunkelheit mehr gibt. Dieses Leben ist durch den Glauben an Jesus Christus möglich, der der Weg, die Wahrheit und das Leben ist (Johannes 14,6). AMEN – so sei es!
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