Himmlisches Geschenk

D a n k e   für das himmlische Geschenk!

Heute lag ein wunderschönes Engelchen in meinem Briefkasten, das mein Herz zutiefst berührte. Was für eine Freude! Sofort schnappte ich mir das Handy und versuchte die liebe Brigitta anzurufen. Leider ohne Erfolg! Ich schrieb ihr daraufhin einige Dankesworte. Nach einer Stunde kam die Antwort:“Gabriela, so schade, das war nicht ich!“ Ups, welcher unbekannte Engel konnte das wohl sein? Hatte ich doch in den Kontakten nur diese EINE Brigitta abgespeichert. Ich überlegte hin und her … Viele Gedanken schwirrten mir durch den Kopf beim Anblick des Engels. Unter anderem auch der Vers aus Psalm 91,11:

Denn er hat seinen Engeln deinetwegen Befehl gegeben, dass sie dich behüten auf allen deinen Wegen.

In der Bibel treten Engel oft als Gottes Boten auf, die Menschen beschützen, leiten oder trösten. Sie erscheinen an wichtigen Stellen in der Heilsgeschichte, etwa bei der Geburt Jesu oder am leeren Grab. Engel symbolisieren Gottes Schutz, Trost und Nähe.

Ja, Gottes Engel kommen leise, wie ein Licht,
das durch die dunkle Nacht spricht.

Boten des Herrn, mit Flügeln rein,
bringen Hoffnung ins Herz hinein.

Der Engel sprach:“Fürchtet euch nicht!“
So begann die Botschaft vom Heil und Licht.

Ob in der Krippe oder am Grab,
Gottes Engel trösten, wo Hoffnung lag.

Sie wachen über die, die glauben,
wenn Zweifel unseren Frieden rauben.

Denn Gottes Wort, so treu und wahr,
schickt uns Engel, sichtbar oder unsichtbar.

 

Dann endlich DIE Eingebung!

Es war DIE Brigitta, der ich vor vier Wochen eine Rose schenkte. Die ganze rosige Geschichte war ein Deal mit Gott! Ja, du hast richtig gelesen. Es tönt etwas crazy, aber damals hatte ich vor, mit einem Gutschein, den ich geschenkt erhalten habe, EINE Rose zu kaufen. EINE Rose für eine liebe Kollegin, um ihr ihren tristen Tag etwas aufzuhellen. Es sollte aber nicht bei dieser EINEN Rose bleiben, denn in dem Moment als ich über die Schwelle des Blumenladens marschierte, legte mir der Heilige Geist auf’s Herz, vier Rosen mitzunehmen. Okey, das mache ich gerne! Einziger Deal: Der Heilige Geist muss mich klar und deutlich zu den Auserwählten schicken. Ich freute mich – einmal mehr – in göttlicher Mission unterwegs zu sein. Brigitta war die Erste, der ich auf der Strasse begegnete. Sie sass genau zum richtigen Zeitpunkt auf dem Bänkchen vor ihrem Haus. Ich hielt mit dem Auto an, liess das Fenster hinunter und sagte freudig:“HEUTE möchte dich der Himmel beschenken!“ Sie war sichtlich berührt und meinte:“Wow, wirklich für mich? Das kann ich HEUTE so gut gebrauchen. Vor zwei Wochen ist nämlich mein Bruder gestorben.“

Ehrlich gesagt wurde es mir auch gleich anders ums Herz und ich bekam feuchte Augen … Ich spürte Gottes unendlich grosse Liebe so fest. Ja, es war Gott, der den tiefen Schmerz und jede einzelne Träne von Brigitta sah. Er brauchte mich, um ihr zu zeigen, wie sehr er sie lieb hat … 

Selig sind, die da Leid tragen; denn sie sollen getröstet werden. Matthäus 5,4

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