23 Dez. Gut verARZTet
D a n k e , dass wir in der Schweiz so gut verARZTet werden.
Am Samstag war ich ja bekanntlich mit meinem Göttibub Ezrael und seiner Schwester Ezabella in der Jump Factory in Wohlen. Wir hatten echt eine Menge Spass auf den verschiedenen Trampolins, im Ninja Warrior Parcours und dem Hochseilgarten. Letzterer hat unter anderem auch eine Seilrutsche. Mit einem Sicherheitsgurt und einer zusätzlichen Haltevorrichtung, die an einem Drahtseil befestigt ist, saust man von einem erhöhten Punkt zu einem tiefer gelegenen Punkt. Ehrlich gesagt braucht man schon etwas Mut und Vertrauen, sich einfach fallen zu lassen. In diesem Moment ermutigten mich die Kids, die schon auf der gegenüberliegenden Seite standen und der Spruch:
Den Mutigen gehört die Welt!
Leider, leider verlief die Landung auf meinen Füssen nicht so sanft, wie ich mir das gewünscht hätte. Ein starker, stechender Schmerz erfasste meinen Fuss und mir war sofort klar:“Autsch, da habe ich mich wohl ernsthaft verletzt.“ Während sich die Kinder unter meinen Argusaugen noch weiter vergnügten, kühlte ich umgehend meinen grossen Zeh mit einem Eisbeutel. Das tat wohl. Von Stunde zu Stunde nahmen die Schmerzen zu und der Fuss schwoll mehr und mehr an. Wider Erwarten trat keine Besserung ein. Obwohl die meisten Leute in meinem Umfeld eine starke Prellung vermuteten, hatte ich fest den Eindruck, dass es vielleicht doch besser wäre, ich würde einen Arzt aufsuchen. Mein Eindruck hatte mich nicht getäuscht. Der grosse, rechte Zeh war tatsächlich gebrochen. Die medizinische Praxisassistentin legte mir gekonnt einen Dachziegelverband an, um den Zeh für die nächsten vier Wochen zu stabilisieren. Netterweise brachte mir meine Schwester noch einen stützenden Schuh mit Klettverschluss vorbei, der eine bessere Stabilität gewährleistet und eine Druck- und Stossentlastung bietet.
Gott verspricht nicht, dass unser Leben ohne Schmerz oder Leid sein wird, aber Er verspricht, in JEDER Situation bei uns zu sein. Selbst in unserem Schmerz ist Gott gegenwärtig und schenkt uns alles, was wir brauchen. Gott verspricht uns in seinem Wort, dass Er uns nicht nur durch schwierige Phasen trägt, sondern uns auch immer wieder Trost und neue Kraft und Hoffnung schenkt.
Die auf den HERRN hoffen, gewinnen neue Kraft, sie heben ihre Schwingen empor wie Adler, sie laufen und ermatten nicht, sie gehen und ermüden nicht. Jesaja 40,31
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