Dietiker Neujahrslauf

D a n k e  für den Sieg!

Ja, du hast richtig gelesen, Peter ist Sieger! Denn nur schon, weil er die Laufschuhe geschnürt hat und losgerannt ist, verdient er den Sieg!

Voller Motivation startete er am heutigen Tag zum Dietiker Neujahrslauf. Für viele Läuferinnen und Läufer galt dieses Rennen als Startschuss in die neue Laufsaison. Nach dem Start bei der Stadthalle in Dietikon ging es auf die zwei Runden durch das Wilental hoch zum Franzosenweiher. Dabei musste Peter 13,3 Kilometer zurücklegen und hatte über 110 Höhenmeter zu bezwingen. Du fragst dich jetzt bestimmt, ob ich auch mitgerannt bin. Ich muss dich leider enttäuschen. 

Als Peter seine zwei Runden drehte und dabei die Winterlandschaft genoss, traf ich mich mit meiner herzensguten Cousine Denise, die wenige Meter von der Stadthalle entfernt wohnt. Alles passte wieder perfekt und ich durfte in ihrem Wohnblock sogar noch ihre zwei lieben Nachbarn kennenlernen. Ich genoss die Zeit mit Denise und dabei hatten wir uns viel zu erzählen. Ich wünsche ihr an dieser Stelle von Herzen Gottes überreichen Schutz und Segen. Mögen all ihre Pläne sich erfüllen und sie jeden neuen Tag erfüllt werden von Gottes Liebe. Ich hatte so Freude von ihr zu hören, dass sie ebenfalls Jesus tief in ihrem Herzen trägt.

Siehe, wie fein und lieblich ist’s, wenn Brüder einträchtig beieinander wohnen! Denn dort verheißt der HERR Segen und Leben bis in Ewigkeit. Dieses Wort aus Psalm 133,1.3

Ja, schön wär’s! Sind wir ehrlich, mit manchen Brüdern und Schwestern will das gar nicht so richtig gelingen mit dem friedlich beieinander sein. Ich hörte schon sagen:„An Gott glaube ich schon, aber mit dem Bodenpersonal habe ich schon so meine Mühe.“

Geht es dir ähnlich? Hast du auch gleich Menschen aus der Familie, aus der Nachbarschaft, aus der Gemeinde vor Augen, mit denen es Mühe macht, „einträchtig beieinander zu wohnen“?

Das Psalmwort stammt aus einem Lied, das Wallfahrer beim Einzug nach Jerusalem gesungen haben. Und unter denen gab es sicher einige, die sich miteinander schwer taten. Aber was schaffte eine frohe und lebenswerte Gemeinschaft unter ihnen?

Alle ziehen zum Tempel, um den Gott Israels zu loben und anzubeten. Sie haben sich auf den Weg gemacht, um das Wort seiner Vergebung zu hören. Sie erleben die große bunte Schar der Kinder Gottes. Sie sehen die Gemeinschaft der Heiligen. Jeder von ihnen ist auf den HERRN ausgerichtet. Die Gemeinschaft des Glaubens hier auf dieser Erde ist schon eine Anzahlung auf  die Ewigkeit.

Wenn wir so unser Leben ausrichten, wenn wir heute auf Jesus, den Sohn Gottes unseren Blick richten und nicht zur Seite schauen, dann kann die Gemeinschaft auch unter uns gelingen. Wo Christen sich um ihren Herrn sammeln und auf ihn schauen, werden die Unterschiede, die uns trennen, kleiner und der Segen, den Gott schenkt, größer.

„Seht, wie haben sie einander so lieb“, sagte man von den Christen im römischen Imperium. Und die Umwelt wurde neugierig auf den, der solche Gemeinschaft möglich macht. „Dass sie alle eins seien – damit die Welt erkennt, dass du mich gesandt hast“, betet Jesus.

Der Liederdichter Gerhard Tersteegen hatte mit vielen Menschen zu tun. Sicher gab es unter ihnen auch solche, die ihm gar nicht lagen. Aber er konnte sagen: „O wie lieb ich Herr, die Deinen, die dich suchen, die dich meinen. O wie köstlich sind sie mir. Wie ward oft mein Herz erquicket, wenn ich Seelen hab erblicket, die sich ganz ergeben dir.“

Da möchte ich mit einstimmen.


No Comments

Post A Comment