30 Nov. Das Licht der Welt
D a n k e für Gottes liebevolles Geschenk!
Alle Jahre wieder … Ein Adventskranz gehört in der Adventszeit einfach ins Hause Saxer. Einziges Problem dieses Jahr: Die Suche nach einem geeigneten Adventskranz gestaltete sich schwieriger als erwartet. Bei keinem Kranz, der mir vor die Linse kam, dachte ich:“Wow, der ist es!“
Wohin nun? Jetzt konnte mir – einen Tag vor dem ersten Advent (!) – nur noch Jesus aus der Klemme helfen. Er musste mir DIE zündende Idee liefern und mich führen und leiten. Das tat er dann auch! Es zog mich förmlich an den Weihnachtsmarkt nach Würenlingen. Auf dem Weg dorthin stellte ich mir in Gedanken schon vor, wie ich freudig einen Adventskranz in Empfang nehme. So war es dann auch! Beim ersten Stand im Saal stand er da. Er übertraf all meine Erwartungen! DER Adventskranz mit dem Engel als Eyecatcher! Lächelnd dachte ich:“DANKE von ganzem Herzen! Genau so bist DU, oh Herr!“
Ohne Glauben aber ist es unmöglich, ⟨ihm⟩ wohlzugefallen; denn wer Gott naht, muss glauben, dass er ist und denen, die ihn suchen, ein Belohner sein wird. Hebräer 11,6
Und der Herr hatte noch eine weitere Überraschung für mich bereit. Als ich nach dem Preis fragte, traute ich meinen Ohren kaum. Das konnte doch nicht wahr sein … Ich sagte den Frauen hinter dem Verkaufsstand nur:“Wie bitte? Das ist ja geschenkt!“ Sie antworteten ganz demütig:“Hauptsache, die Leute haben Freude! Der Preis ist sekundär.“ Wow, wo gibt es denn das heutzutage noch …? Echt vorbildlich!
Ich meine aber dies: Wer da kärglich sät, der wird auch kärglich ernten; und wer da sät im Segen, der wird auch ernten im Segen. 2. Korinther 9,6
Und noch was: Das musst du wissen! Weisst du, wo der Adventskranz „geboren“ wurde?
Der Adventskranz, wie wir ihn heute kennen, hat seinen Ursprung in Deutschland im 19. Jahrhundert. Die Idee stammt vom evangelischen Theologen und Pädagogen Johann Hinrich Wichern (1808–1881), der in Hamburg tätig war. Er gründete 1833 das „Rauhe Haus“, ein Heim für benachteiligte Kinder. Um den Kindern die Zeit bis Weihnachten greifbarer und fröhlicher zu gestalten, bastelte er 1839 den ersten Adventskranz. Dieser bestand aus einem großen Wagenrad mit 20 kleinen roten Kerzen für die Werktage und vier großen weißen Kerzen für die Sonntage.
Im Laufe der Zeit wurde der Kranz vereinfacht: Statt der vielen kleinen Kerzen setzte sich die Tradition von vier Kerzen durch. Jede Kerze steht für einen Adventssonntag und symbolisiert Licht, das die Dunkelheit erhellt – ein Hinweis auf die Ankunft Jesu, des „Lichts der Welt“. Der Kranz wurde aus immergrünen Zweigen gefertigt, was für Hoffnung und ewiges Leben steht. Zudem symbolisiert die runde Form des Kranzes die Unendlichkeit Gottes, da ein Kreis keinen Anfang und kein Ende hat.
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