04 Dez. Alles hat seine Zeit
D a n k e für die segensreiche Zeit!
Die Freude am HERRN ist meine Stärke! Nehemia 8,10
Heute morgen kamen wir – nach einer über 15jährigen Ära – ein letztes Mal zusammen zur Oekumenischen Morgenbesinnung. Zugegeben, als ich die Türe in Koblenz zum letzten Mal aufschloss, war es für mich schon auch ein sehr berührender Moment. Ich blicke jedoch zurück auf viele, viele wunderschöne Stunden mit meinem Leitungsteam (Judith Dössegger und Heidi Strack) und all den lieben Frauen.
Und so hat alles seine Zeit … Das sagte schon der weise König Salomo im Buch Prediger:
Alles hat seine bestimmte Stunde, und jedes Vorhaben unter dem Himmel hat seine Zeit. Prediger 3,1
Natürlich durfte am heutigen Morgen auch die obligate Andacht nicht fehlen. Heidi zitierte unter anderem aus der Offenbarung. Johannes verfasst sie als er auf der Insel Patmos in Gefangenschaft war. Diese tiefgründigen Verse berühren immer wieder mein Herz und versprühen so viel Hoffnung und Zuversicht:
Das neue Jerusalem
Und ich sah einen neuen Himmel und eine neue Erde; denn der erste Himmel und die erste Erde sind vergangen, und das Meer ist nicht mehr. Und ich sah die heilige Stadt, das neue Jerusalem, von Gott aus dem Himmel herabkommen, bereitet wie eine geschmückte Braut für ihren Mann. Und ich hörte eine große Stimme von dem Thron her, die sprach: Siehe da, die Hütte Gottes bei den Menschen! Und er wird bei ihnen wohnen, und sie werden seine Völker sein, und er selbst, Gott mit ihnen, wird ihr Gott sein; und Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch Leid noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein; denn das Erste ist vergangen. Und der auf dem Thron saß, sprach: Siehe, ich mache alles neu! Und er spricht: Schreibe, denn diese Worte sind wahrhaftig und gewiss! Und er sprach zu mir: Es ist geschehen. Ich bin das A und das O, der Anfang und das Ende. Ich will dem Durstigen geben von der Quelle des lebendigen Wassers umsonst. Wer überwindet, der wird dies ererben, und ich werde sein Gott sein und er wird mein Sohn sein. Offenbarung 21,1-7
Im Anschluss an Heidi’s Beitrag gingen wir über in den gemütlichen Teil mit Kerzenlicht, Kaffee und Gipfeli. Dabei tauschten wir uns eifrig aus.
Erforsche mich, o Gott, und erkenne mein Herz; prüfe mich und erkenne, wie ich es meine; und sieh, ob ich auf bösem Weg bin, und leite mich auf dem ewigen Weg! Psalm 139,23-24
Bei dieser Gelegenheit möchte ich mich bei euch allen bedanken für eure wohlwollenden und wertschätzenden Abschiedsworte und eure grosszügigen Geschenke. Vergelt’s Gott! Wir alle sind so froh und dankbar, dass diese Zeit in einer anderen Form weitergeführt wird. Die reformierte Pfarrerin, Jasmin von Wartburg, und ihr Kirchenleitungsteam haben bereits neue Pläne geschmiedet. Möge der Herr euch in Gnade und Weisheit führen und leiten.
Der heutige Tag hatte noch ein anderes Highlight. Am Abend kamen wir im Lifecafé in Baden mit 12 kostbaren Glaubensschwestern zusammen. Elizabeth Knechtli, der Kopf des Arise Ministry Teams organisierte ein leckeres Abendessen, das von den Gastgebern Chris und Regula Kempf zubereitet wurde. Danach gab es zwei spannende Inputs. Der eine Teil bestand aus der Weihnachtsgeschichte und der andere handelte von Psalm 23:
DER HERR IST MEIN HIRTE = BEZIEHUNG
MIR WIRD NICHTS MANGEL = VORRAT
ER WEIDET MICH AUF GRÜNEN AUEN = RUHE
UND FÜHRT MICH ZU STILLEN WASSERN = ERFRISCHUNG
ER ERQUICKT MEINE SEELE = HEILUNG
ER FÜHRT MICH AUF RECHTER STRASSE = FÜHRUNG
UM SEINES NAMENS WILLEN = ABSICHT
UND WENN ICH AUCH WANDERTE DURCHS TAL DER TODESSCHATTEN = PRÜFUNG
SO FÜRCHTE ICH KEIN UNGLÜCK = SCHUTZ
DENN DU BIST BEI MIR = TREUE
DEIN STECKEN UND DEIN STAB, DIE TRÖSTEN MICH = DISZIPLIN – ZUCHT
DU BEREITEST VOR MIR EINEN TISCH IM ANGESICHT MEINER FEINDE = HOFFNUNG
DU SALBST MEIN HAUPT MIT OEL = WEIHE
MEIN BECHER FLIESST ÜBER = ÜBERFLUSS
NUR GÜTE UND GNADE WERDEN MIR FOLGEN MEIN LEBEN LANG = SEGEN
UND ICH WERDE BLEIBEN IM HAUS DES HERRN = SICHERHEIT
IMMERDAR = EWIGKEIT
Ich genoss diesen HERRlichen Abend in vollen Zügen! Freudig und voll aufgetankt an Körper, Geist und Seele machten wir uns kurz nach zehn Uhr auf den Nachhauseweg.
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