Göttliche Pflege unseres Herzens

D a n k e  , dass Gott auch durch Haushalts- und Gartenpflege zu unserem Herzen sprechen kann.

Heute zog es mich bei dem sonnigen Wetter richtig nach draussen. Weil der neue Rasenroboter noch nicht in Betrieb war, legte ich selber Hand an. Das machte so Spass, dass ich mir die Garage auch noch unter den Nagel riss. Dabei legte mir der Geist Gottes folgende Gedanken auf’s Herz: 

Beim Staubsaugen passiert etwas Interessantes. Staub sammelt sich ganz langsam an. Man merkt es kaum, aber irgendwann sieht man: Der Boden ist nicht mehr sauber. Dann nimmt man den Staubsauger und entfernt den Schmutz.

Genauso ist es auch mit unserem Herzen. Im Alltag sammeln sich Dinge an: Ärger, falsche Gedanken, vielleicht auch Schuld. Oft passiert das ganz unbemerkt. 

In der Bibel steht:

Wenn wir unsere Sünden bekennen, ist er treu und gerecht, dass er uns vergibt und uns reinigt. 1. Johannes 1,9

Gott möchte unser Herz reinigen – immer wieder.

Dann gibt es die Garage. Garagen haben eine besondere Eigenschaft: Sie werden schnell voll. Man stellt etwas hinein und denkt:„Das räume ich später auf.“ Und irgendwann ist alles voller Sachen.

So kann es auch in unserem Leben sein. Sorgen, Stress und Probleme sammeln sich an und irgendwann wird alles zu viel.

Gott rät uns:

Alle eure Sorgen werft auf ihn, denn er sorgt für euch. 1. Petrus 5,7

Wir müssen nicht alles selbst tragen. Gott möchte unsere Lasten übernehmen.

Dann gibt es noch den Garten. Ein schöner Garten entsteht nicht einfach von selbst. Wenn man ihn nicht pflegt, wächst Unkraut, alles wird wild und ungeordnet.

Genauso ist es mit unserem Glauben. Beziehung zu Gott wächst nicht automatisch. Sie braucht Zeit, Nähe und Pflege.

Jesus sagt:

Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viel Frucht; denn getrennt von mir könnt ihr nichts tun. Johannes 15,5

Wenn wir mit ihm verbunden bleiben, wächst unser Leben.

Und dann gibt es noch das Rasenmähen. Wenn man den Rasen nie mäht, wird er immer höher, bis alles überwuchert ist. Deshalb muss man manchmal etwas zurückschneiden.

Auch Gott arbeitet manchmal so in unserem Leben. Er verändert Dinge, korrigiert uns oder nimmt Gewohnheiten weg, die uns nicht guttun.

Jesus sagt:

Jede Rebe, die Frucht bringt, reinigt er, damit sie mehr Frucht bringt. Johannes 15,2

Wenn man darüber nachdenkt, ist unser Leben ein bisschen wie ein Haus und ein Garten. Es braucht Reinigung, Ordnung und Pflege.

Und manchmal auch Veränderung.

Gott möchte genau das tun: Er möchte unser Herz reinigen, unsere Sorgen tragen, unser Leben wachsen lassen und uns formen.

Darum betet David:

Schaffe in mir, Gott, ein reines Herz, und gib mir einen neuen, beständigen Geist. Psalm 51,12

Vielleicht ist die wichtigste Frage heute ganz persönlich:

Was möchte Gott gerade in deinem Leben reinigen, ordnen oder verändern?

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