17 Feb. Wenn Gott unsere Lampen neu füllt
D a n k e , dass wir heute einen besonders gesegneten Morgen miteinander erleben durften. Bei Freundin und Glaubensschwester Elizabeth in Ehrendingen kamen Estella, Claudia und ich zusammen. Heidi war uns online aus ihren Ferien im tief verschneiten Brigels zugeschaltet. Auch wenn wir zu Heidi über 200 Kilometer weit entfernt waren, so waren wir doch im Herzen ganz nah beieinander.
Mit dabei war auch die junge, quirlige Appenzellerhundedame Cora, die unser friedvolles und freudiges Treffen sichtlich genoss und mit ihrer lebendigen Art bereicherte.
Zu Beginn nahmen wir uns bewusst Zeit für Dank und Gebet. Es tat gut, still zu werden, Gott alles hinzulegen, was uns bewegt, und ihm von Herzen zu danken. In dieser Atmosphäre der Gegenwart Gottes stimmten wir anschliessend aus vollen Kehlen in den Lobpreis ein.
Im gemeinsamen Bibellesen vertieften wir uns in das 24. Kapitel des Matthäusevangelium. Besonders eindrücklich war die Stelle, in der Jesus davon spricht, dass der Menschensohn kommen wird „mit grosser Kraft und Herrlichkeit“ und dass er seine Engel „mit starkem Posaunenschall“ aussenden wird, um seine Auserwählten aus allen Himmelsrichtungen zu sammeln (vgl. Matthäus 24,30–31). Dieses gewaltige Bild erfüllte uns mit Ehrfurcht und Hoffnung zugleich – nichts geschieht zufällig, alles liegt in seiner souveränen Hand.
Auch das Gleichnis der zehn Jungfrauen liessen wir auf uns wirken – fünf klug, fünf töricht. Die einen hatten genügend Öl in ihren Lampen und waren vorbereitet, als der Bräutigam kam; die anderen standen mit leeren Gefässen da. Dieses eindrückliche Bild sprach tief in unsere Herzen. Es erinnerte uns daran, wie wichtig es ist, unser geistliches „Öl“ nicht ausgehen zu lassen – in der Nähe Jesu zu bleiben, im Gebet, im Vertrauen, mit einem wachen und erwartungsvollen Herzen.
Besonders blieb uns Jesu Aufforderung im Gedächtnis:
Darum wachet! Denn ihr wisst weder Tag noch Stunde. Matthäus 25,13
Diese Worte machten uns neu bewusst, dass Wachsamkeit kein Zustand der Angst ist, sondern Ausdruck einer lebendigen Beziehung zu ihm – bereit zu sein, weil wir ihn lieben und ihm vertrauen.
Wie so oft verging die Zeit wie im Flug. Nach zwei erfüllten Stunden verabschiedeten wir uns frisch gestärkt, innerlich ermutigt und neu motiviert für unseren Alltag.
Solche Zusammenkünfte sind ein kostbares Geschenk. Es sind Zeiten, in denen Gott uns erquickt, unsere Lampen neu füllt und unsere Herzen ausrichtet.
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